Gäste: 2
Partner
Banner
Banner
Gedanken
Indem wir das Wohl anderer anstreben, fördern wir unser eigenes.
Platon Griechischer Philosoph, 428/427 v. Chr. - 348/347 v. Chr.
Start Freizeit-Tourismus Sehenswürdigkeiten

Pranger

bild_imp_02_grDiese Renaissancesäule am Marktplatz stammt aus dem Jahr 1583 und zeigt einen geharnischten Ritter mit Schild und Schwert und einen Bagstein von der früheren Gerichtsbarkeit. Die Landesgerichtsbarkeit erhielt der Markt aber schon 1130.

 

Pfarrkirche Oberwölbling

bild_imp_03_grDie Pfarre ist eine Gründung des Salzburger Erzbistums, das seit dem 9. Jahrhundert hier Grundherr war. Im Jahre 1198 wurden die Pfarren Oberwölbling, Arnsdorf und Traismauer von Erzbischof Adalbert dem Salzburger Domkapitel übertragen. Der Pfarrsprengel wurde aus einem Teil der alten Stephanspfarre Mautern gebildet, welche auch für Gansbach, Arnsdorf und Obritzberg die Mutterpfarre war. Das Gotteshaus ist eine stattliche, dreischiffige, spätgotische Staffelkirche, die von einer festen Ringmauer umgeben ist. Auch zwei Rundtürme sind erhalten. In der Türkenzeit diente die Kirche als Zufluchtsort für die Bevölkerung. Das gegen den Markt gerichtete Südportal wird von zwei Barockstatuen flankiert, die den hl. Josef und den hl. Johannes v. Nepomuk darstellen. Zur Kirche führt vom Marktplatz eine malerische Treppenanlage, an deren Fußende eine Statue des hl. Florian zu sehen ist. Die Schiffe der Kirche, die den Aposteln Petrus und Paulus geweiht ist, sind mit Kreuzrippengewölben abgedeckt; die Seitenschiffe sind niedriger als das Hauptschiff. Ein spätgotisches, reich verstäbtes Portal führt in die Sakristei. Über diesem Portal ist die Jahreszahl 1513 angebracht. Der mächtige mittelalterliche Turm ist der Westseite des Langhauses vorgebaut. Obergeschosse und Turmhelm stammen aus dem Jahre 1846. Der Hochaltar stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, der Aussetzungsthron wurde anlässlich der Renovierung im Jahre 1904 vom St. Pöltner Bildhauer Leopold Hofer entworfen. Früher war ein Hochaltarbild von Atermonte vorhanden, das aber heute verschwunden ist.

 

Kirche Unterwölbling

bild_kirche_unterwoelblingIm Jahre 1800 kam Unterwölbling an das Stift Herzogenburg.Die spätgotische dreischiffige Filialkirche ist dem hl. Veit geweiht. Der Bau wurde 1511 begonnen. Am 13. Oktober 1522 weihte der Weihbischof der Passauer Diözese Bernhard die Kirche ein. In Unterwölbling handelt es sich wie in Oberwölbling um eine Wehranlage, bestehend aus Wehrkirchturm, Wehrkirche und Wehrkirchenhof. Die Wehranlage stand in engster Verbindung mit dem Amtshaus des Klosters Nonnberg und dürfte um 1100 eine Burgkirchenanlage gebildet haben. Dieses ehemalige Amtshaus gehörte nach dem Kataster 1822 dem Bauern Karl Erber, heute ist es im Besitz der Familie Müllner. Der mächtige Wehrturm, der älteste Teil der Kirche, trägt ein Sattelwalmdach und ist dem Langhaus vorgebaut. Beiderseits des Turmes führen Portale ins Innere. Alle drei Schiffe weisen prächtige Netzgewölbe auf. An den Schlusssteinen sind die Jahreszahlen 1512, 1513 und 1519 zu finden. Der Hochaltar, der das Martyrium des hl. Veit darstellt, stammt aus dem Jahre 1723. Der linke Seitenaltar trägt ein Altarblatt von Martin Johann Schmidt und dürfte um 1750 entstanden sein. Die nach außen so ernst und trotzig erscheinende Kirche wirkt im Inneren derart reizvoll und bietet so hübsche Einzelheiten der verschiedenen Bauteile, dass man dieses Gotteshaus als die beste Leistung der Spätgotik unter den kleinen Landkirchen des Bistums bezeichnen kann.

 
Weitere Beiträge...
Donnerstag, 23 Februar 2012 01:49
Ausgsteckt is...

Namenstag Heute: Raffaela, Romana
Namenstag Morgen: Matthias
Übermorgen: Walburga
Anmeldung
News und die akt. Gemeindezeitung via E-Mail!